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  LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
Persönliche Beratung und Betreuung
von Immobilienfinanzierungen
Prüfung bestehender Finanzierungen und
deren Umschuldungsmöglichkeiten
Bauen ohne Eigenkapital - Finanzierung
von Nebenkosten möglich
Eigentümerdarlehen für Nachfinanzierungen,
Modernisierungen und/oder Liquiditäts-
beschaffung
Vermögensmanagement für individuelle
Bedürfnisse
 
 
Fast im Wochenrhythmus wird Baugeld billiger.
Doch auch die niedrigen Zinsen schützen nicht vor kostspieligen Missgriffen bei der Eigenheimfinanzierung. GELDidee zeigt die häufigsten Fehler und wie Sie diese vermeiden können.  Raimund Diefenbach
Der letzte Cent
  Der Bauherr hat ansehnliche Ersparnisse. Diese setzt er vollständig als Eigen-
kapital ein, um so die regelmäßige Belastung zu senken. Nun fehlt ihm Geld für den Notfall und für größere Anschaffungen.
Eiserne Reserve einplanen
  Zwei/drei Netto-Monatsgehälter sollten verfügbar sein. „Wer seine gesamten Barmittel als Eigenkapital einsetzt, dem fehlt später oft das Geld für neue Möbel, den Umzug, eine und Unvorhergesehenes“, warnt Max Herbst, Finanzierungsexperte und Chef der FMH Finanzberatung in Frankfurt. Bauherren sollten sich deshalb finanziell nicht verausgaben und rund 10.000 Euro schnell verfügbar auf einem Festgeldkonto oder in einen Geldmarktfonds stecken. Ansonsten ist oft ein Verbraucherkredit erforderlich, der die Baufinanzierung unnötig teuer macht.
Dokumente weg
  Auch wenn die Bank dies verlangt: Geben Sie anfangs keine Originalunterlagen, etwa Ihren Einkommensteuerbescheid, aus der Hand. Dies erschwert Ihre Verhandlungen mit der Konkurrenz erheblich.
Nur Kopien abgeben, Originale behalten
  Bei der Kreditanfrage stehen Ihnen noch alle Möglichkeiten offen. Manche Banker, Vermittler und Versicherungsvertreter wollen bei der Kreditanfrage nur Originalunter-
lagen. Wer aber parallel verhandelt und sich schließlich doch für einen anderen Darlehensgeber entscheidet, kommt nur mit Mühe und großer Zeitverzögerung an seine Dokumente wieder heran. Die aber nötig für die endgültige Kreditvergabe
sind. Bei einer Darlehensanfrage reichen Kopien völlig.
Zu geringe Tilgung
  In der Regel wird im Jahr 1 Prozent des Anfangsdarlehens zurückgezahlt. Das mögen die meisten Bauherren trotz der momentan niedrigen Zinsen. Es dauert viel zu lange, bis das Eigenheim entschuldet ist.
Tempo machen
  Jährliche Tilgungsquote verdoppeln. 1 Prozent im Jahr verringert die finanzielle Belastung. Doch wer weiß, wie teuer Baugeld am Ende der Zinsbindung ist. Böse Überraschungen vermeiden Sie durch Sondertilgungen oder aber eine hohe Rückzahlungsquote von 2 oder 3 Prozent.
Reich gerechnet
  Die Frau hat einen 400-Euro-Job, der Mann hilft bisweilen im Betrieb seines Freun-
des, selbstverständlich auf Steuerkarte. Wer Nebeneinnahmen fest einkalkuliert, gefährdet seine Baufinanzierung.
Nebeneinkünfte nicht einkalkulieren
  Mit dem üblichen Einkommen gehen Sie auf Nummer sicher. Die Finanzierung der eigenen vier Wände ist eine Investition mit enormer Halbwertzeit. Üblicherweise ist der Bauherr im Schnitt erst nach 30 Jahren seine Schulden los. Der häufige Fehler bei der Finanzierung: „Das Nebeneinkommen der Frau oder des Mannes wird bis
auf den letzten Cent und langfristig in den Finanzierungsplan eingearbeitet“, warnt Experte Max Herbst. Unliebsame Überraschungen sind programmiert. Wenn der normale Arbeitsplatz schon nicht sicher ist, wie soll es dann der Nebenjob sein?
Kostenfalle
  Der Kaufpreis scheint günstig. Mit ihm ist es aber nicht getan. Die meisten Bau-
herren ignorieren die anfallenden Nebenkosten. Da können schnell 5 bis 10 Prozent obendrauf kommen. Das Budget ist gefährdet.
Gebühren und Extras einkalkulieren
  Die Nebenkosten gehen beim Kauf ordentlich ins Geld. „Gebühren und die Makler-
Courtage sind beim Immobilienerwerb erhebliche Kostenfaktoren“, sagt Kai Oppel vom größten unabhängigen Baufinanzierer interhyp in München. Je nach Region bekommt der Vermittler bis 6,6 Prozent für seine Dienste. Für den Notar und die
Eintragung ins Grundbuch müssen nochmals 1,5 Prozent angesetzt werden. Schließlich werden auch 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer fällig.
Tipp: diese Nebenkosten keinesfalls ignorieren, am Besten aus dem Eigenkapital zahlen und nicht dem Kredit zuschlagen.
Reparaturstau
  Alte Häuser haben Charme, sind oft aber gleichsam ein Fass ohne Boden. So penibel eine Besichtigung auch ist, versteckte Mängel zeigen sich erst spät. Wer
das nicht weiß, kann arm werden.
Genug Geld für Instandhaltung einplanen
  20.000 Euro sollten Sie für Reparaturen in der Hinterhand haben. Die Finanzie-
rungsstrategie ist simpel, wird aber immer noch nur von den wenigsten Bauherren befolgt. Verausgaben Sie sich nicht bis auf den letzten Cent, um möglichst viel Eigenkapital aufzubringen. Das gilt selbst, wenn die Geld gebende Bank oder Spar-
kasse mehr Eigenmittel verlangt und ansonsten die Darlehensvergabe ablehnt. „Besser der Käufer wartet noch ein oder zwei Jahre, um weitere Finanzreserven für die spätere Instandhaltung aufzubauen“, empfiehlt Oppel.
Schneller Vertrag
  Sich bei seiner Hausbank oder Sparkasse ein Baudarlehen zu holen, ist bequem. Aber nicht immer preiswert. Viele Menschen scheuen hartes Verhandeln um Zehn-
tel Prozente. Das kann teuer werden.
Konkurrenz nutzen
  Mit freien Finanzierern punkten. Der Wettbewerb um Kreditkunden wird immer härter. Günstige Angebote haben traditionell Darlehensvermittler im Internet oder per Tele-
fon. Dadurch lassen sich einige Zehntel Prozentpunkte bessere Zinskonditionen herausholen.
Preisirrtum
  Der Nominalzins eines Kredits nennt nicht dessen tatsächlichen Preis. Ihm nahe kommt der Effektivzins. Aber auch er beinhaltet, entgegen der üblichen Meinung,
nicht alle Kosten. Überraschungen sind vorprogrammiert.
Auf die Restschuld kommt es an
  So viel Darlehen ist am Ende der Zinsbindung noch übrig. Die Preisangabenver-
ordnung (PAngV), auf deren Grundlage Kreditgeber den Effektivzins präsize angeben müssen, war ein Meilenstein in punkto Verbraucherschutz. Dieser Zins ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Zwar enthält der Effektivzins die wichtigsten Kosten wie No-
minalzins, Bearbeitungsgebühren, Tilgungsverrechnung und Zinsfestschreibung.
Es fehlen aber weitere Posten, etwa Kontoführungs- und Schätzgebühren. Vergleichbar werden Angebote erst über den Effektivzins plus der Restschuld zum Ende der Zinsbindung.
Völlig schutzlos
  Bei der Baufinanzierung darf es keine Tabus geben. Leider verzichten viele auf den Todesfallschutz und gefährden so das Eigentum, falls der Hauptverdiener verstirbt und das Geld für Zins und Tilgung fehlt.
Besser vorbeugen
  Lebensversicherung für den Ernstfall. „Der Todesfallschutz sollte mindestens so hoch sein, dass der überlebende Partner fünf Jahre lang die Belastung tragen kann“, empfiehlt Experte Max Herbst. Noch besser: Mit dem Geld der Versicherung die gesamten Restschulden tilgen.
 
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